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Die Diamantfeile oder -platte


Das Schärfwerkzeug

 

Englische Bezeichnung Diamond file
Charakteristik in eine Trägersubstanz eingebettete Diamantpartikel
Verwendung Schleifen, Schärfen und Abziehen von Stählen und nicht metallischen Werkstoffen

Die unten abgebildeten Kombi-Diamantfeilen habe ich in blau (Körnung 325) / rot (Körnung 600) und in der grün (Körnung 1200) / beige (Körnung 8000) für je ca. 50 € bei dictum erstanden. Entsprechend der Körnung habe ich mit einem wasserfesten Stift auf den Griff der Feilen Nummern für die Schärfreihenfolge gemalt.

Bei diesen Feilen sind Diamantpartikel in eine Nickelmatrix eingebettet, die dauerhaft plan bleibt. Laut dictum sind die Feilen für härteste Werkzeugstählen, zum Schärfen von Outdoormessern, Gartengeräten, Äxten, Scheren oder Hartmetall-Maschinenwerkzeugen und für die Spiegelseiten von Hobel- und Stecheisen, Hobelsohlen, Ziehklingen, karbidbestückte Fräser, Schnellarbeitsstähle, Glas, Keramik usw. geeignet.

Meine Erfahrung mit den Feilen ist etwas zwiespältig. Einseits ist der Abtrag tatsächlich hoch, andererseits habe ich permanent das Gefühl, beim Schärfen nicht den richtigen Winkel zu treffen. Seit ich die Tormek T-3 habe, nutze ich die Diamantfeilen für Stemm- oder Hobelweisen und Messer nur noch selten. Für das Schärfen eines Gränsfors Bruks Tischlerbeils und eines Keramikmessers aus dem Küchenbedarf meiner Frau verwende ich die Diamantfeilen aber sehr gerne.

Diamantfeile