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Der Niederhalter


Die kleinen Helferlein

 

Englische Bezeichnung  
Charakteristik  
Verwendung  

Was soll ich sagen? Eigentlich fast nur, dass ich den (meiner bescheidenen Meinung nach) besten Werkstückniederhalter (Veritas, ca. 70 €) der Welt leider nur mit dem kurzen Schaft (140 mm Länge) fotografiert habe, den ich gleich mitbestellt hatte. Standardmäßig kommt das gute Stück nämlich mit einem Schaft von 235 mm Länge, was für meine Miniwerkbank ein bisschen zu lang ist, wenn ich Werkstücke oder Holz unter der Platte lagere.

Als ich das Teil ausgepackt habe, war ich weniger überrascht von seinem Gewicht. Damit hatte ich schon fast gerechnet. Viel mehr überrascht war ich von der tatsächlichen Ausladung (210 mm). Im Grunde aber nur logisch. Jedenfalls führt die Ausladung dazu, dass sich fast von Bohrung zu Bohrung spannen kann. Was will ich mehr?

Im Gebrauch genügt es, die "Zungenspitze" auf das Werkstück zu legen. Der Niederhalter zieht sich mit seinem Eigengewicht schon so weit nach unten, dass meist kaum mehr als eine, maximal zwei Umdrehungen genügen, damit das Werkstück bombenfest sitzt ohne dabei Schaden zu nehmen.

Ich habe irgendwo ein paar Videos von echten Schreinern gesehen, die ganz einfache geschmiedete Niederhalter verwenden, mit denen sie mit ein, zwei Schlägen mit einem großen Holzklüpfel das Werkstück auf der Bank fest machen. Solche Niederhalter scheinen mit die einzige wirkliche Alternative. Sicher gibt es für diese Niederhalter auch Anbieter, die ich in meiner Linkliste habe. Sobald ich sie finde, werde ich sie hier ergänzen.

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